Freie Bahn für Wildtiere
Symposium "Grünbrücken aus Holz"
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Stuttgart
16. Februar 2012
Wildtieren ihre Lebensräume zu erhalten, ist seit einigen Jahren ein großes Thema für Straßen- und Landschaftsplaner, aber auch für die Politik. Baden-Württemberg hat bereits einen Generalwild-wegeplan, der sicher stellen soll, dass Planer bei ihrer Arbeit auf die Wanderwege der Tiere Rücksicht nehmen. Viele dieser Wege wurden bisher durch Straßen und Autobahnen zerschnitten. Die Folge: hohe Todesraten bei den Tieren und ein allmählicher Rückgang der Artenvielfalt. Bei den selbst vom ADAC geforderten Grünbrücken geht es aber auch um die Sicherheit der Menschen. Man schätzt, dass bei 25 Prozent aller Verkehrsunfälle Wildtiere eine Rolle spielen. Wer öfter im Auto unterwegs ist, kann beobachten, dass in jüngster Zeit immer mehr Wildbrücken gebaut werden. Ein hervorragender Baustoff für Grünbrücken ist Holz. Nicht nur, weil er ökologisch wertvoll ist. Bau und Unterhalt einer Holzbrücke sind auch günstiger als bei Brücken aus anderen Materialien. |
Fotos:Wildbrücke über die B96, Grimmen
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Um dieses sehr aktuelle Thema geht es in dem Brückenbau-Symposium, zu dem Schaffitzel+Miebach am 16. Februar 2012 einladen. Veranstaltungsort ist das Waldheim Weidachtal in Stuttgart-Möhringen. Zu den Referenten zählen unter anderem Landesforstpräsident Max Reger und Ministerialdirektor Wolfgang Reimer vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Bauherren und Bauwerksplaner sowie Prof. Dr. Hans Joachim Blaß von der KIT Karlsruhe. |
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